Kursformate

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Advanced Life Support

Der Advanced Life Support Kurs vermittelt alle theoretischen und praktischen Fertigkeiten, um den Herz-Kreislauf-Stillstand bei Erwachsenen zu behandeln. Er erweitert die Kompetenzen im Atemwegsmanagement, der manuellen Defibrillation und der Postreanimationsbehandlung. Zusätzlich werden spezielle Situationen wie die Reanimation bei Schwangeren, bei Vergiftung, Asthma, Ertrinken etc. trainiert.

Der Kurs dauert 2 bis 2,5 Tage, wobei einE InstruktorIn drei TeilnehmerInnen betreut. Zunächst werden Fertigkeiten wie das Atemwegsmanagement oder die sichere manuelle Defibrillation intensiv geübt, und anschließend diese Einzelmaßnahmen im Team zusammengefügt. Am Ende des Kurses erfolgt eine schriftliche (MCQ) sowie eine praktische Prüfung.

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Immediate Life Support

Das Kursformat Immediate Life Support eignet sich hervorragend dazu, die Reanimationsausbildung ganzer Krankenanstalten oder Organisationen auf neue Beine zu stellen.

Der ILS Kurs ist für die Mehrzahl des medizinischen Personals - „Healthcare Professionals“- konzipiert. Dieses ist zwar selten mit Wiederbelebungssituationen konfrontiert, lebt aber in der ständigen Verlegenheit, als ErsthelferIn - „First Responder“ - agieren zu müssen.

Der ILS Kurs wird an einem Tag abgehalten und beinhaltet neben einem Vortrag ausschließlich praktische Übungen. Fähigkeiten wie zum Beispiel Thoraxkompression, automatische externe Defibrillation und Atemwegsmanagement werden trainiert und abschließend in einem so genannten Cardiac-Arrest Scenario Teaching (CASTeach) zusammengeführt.

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Basic Life Support

 

Der Basic Life Support Kurs (BLS) stellt die Basis der ERC Kurse dar. Das Ziel ist es, einer Vielzahl von Personen die Basismaßnahmen der Wiederbelebung beizubringen. Dazu zählen hochqualitative Herzdruckmassagen, die effiziente Beatmung, sowie die sichere Anwendung eines automatischen externen Defibrillators (AED).

Der Schwerpunkt des vierstündigen Kurses liegt ausschließlich auf kurzen Demonstrationen, gefolgt von intensiven praktischen Einheiten. Dadurch wird ein hohes Maß an Handlungssicherheit für den Ernstfall erreicht.

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European Paediatric Advanced Life Support

Der European Paediatric Advanced Life Support Kurs vermittelt in Theorie, aber vor allem auch in praktischen Übungen  Fertigkeiten und strukturierte Handlungsabläufe, die zur Beherrschung einer Notfallsituation notwendig sind. In dem 3-tägigen Kurs werden in Kleingruppen von zertifizierten ERC-InstruktorInnen in einem Verhältnis 1:3 trainiert.

Ein besonderes Augenmerk wird auf die lebenserhaltenden Basismaßnahmen bei Säuglingen und Kindern gelegt. Weitere Themen sind Fremdkörperentfernung, weiterführende Reanimationsmaßnahmen, Erkennen des kritisch kranken Kindes, Atemwegsmanagement, Einsatz von AED, Defibrillation und Kardioversion sowie  Erkennen von Arrhythmien, Gefäßzugänge und Pharmakotherapie und Besonderheiten bei Volumenersatz. Auch den besonderen Situationen der Neugeborenenversorgung und der Versorgung des traumatisierten Kindes werden eine  Station gewidmet. Ethische Aspekte werden ebenso angesprochen, wie auch das Wesen eines guten Teamworks.

Weitere Informationen  finden Sie unter www.kinderreanimation.at

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Newborn Life Support

Die Versorgung eines neugeborenen Kindes ist eine besondere Herausforderung. Die stufenweise Unterstützung und das rechtzeitige Erkennen einer lebensbedrohlichen Situation und rasches umsichtiges Handeln sind die Grundvoraussetzungen für ein erfolgreiches Management.

Im eintägigen Kinderreanimationskurs NLS vermitteln zertifizierte TrainerInnen des European Resuscitation Councils (ERC) strukturierte Handlungsabläufe, die es ermöglichen, diese schwierigen Situationen zu meistern.

Weitere Informationen finden Sie unter www.kinderreanimation.at

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Generic Instructor Course

Im Generic Instructor Course lernen zukünftige ERC Instruktoren die Grundlagen der verwendeten Unterrichtsmethoden. Am Anfang des Kurses werden Hintergründe des Lernens und der Erwachsenenbildung gemeinsam diskutiert. Anschließend erfolgt die schrittweise Heranführung an die einzelnen Unterrichtsmethoden. Dazu zählt das Vermitteln von praktischen Fertigkeiten, das Leiten einer Diskussion, das Management von Simulationen, das Lerngespräch, das effektive Vortragen und das Prüfen von Teilnehmern.

Alle Unterrichtsmethoden werden in einer einheitlichen Struktur erlernt. Durch Demonstrationen der Faculty werden die Erfahrungen aus den ursprünglichen Kursformaten aufgefrischt. Die Hintergründe zu den einzelnen Techniken und die Diskussionen zu den Unterrichtsmethoden werden von einem erfahrenen Educator durchgeführt.

Zielgruppe des Generic Instructor Course sind Teilnehmer, die auf einem ERC Kurs eingeladen wurden, diese Ausbildung zu machen (IP- Instruktor Potential).

Traditionellerweise werden in Österreich jährlich zwei Kurse in Innsbruck und Wien abgehalten.